VDI : Industrietextilien ressourcenschonend h...
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Industrietextilien ressourcenschonend herstellen

(Source: ITA, RWTH Aachen)
(Source: ITA, RWTH Aachen)

Die Anforderungen an Industrietextilien sind deutlich höher und vielfältiger als an normale Textilien. Filter- und Verpackungsmaterialien oder Beschichtungsträger werden meist aus hochspezialisierten Chemiefasern und unter hohem Einsatz von Energie und Wasser hergestellt. Häufig bestehen aber auch Einsparungspotentiale.

Die wenigsten Unternehmen bilden den kompletten Herstellungsprozess von der Faserherstellung bis zum fertigen textilen Produkt ab. Vielmehr spezialisieren sie sich zunehmend auf einzelne Aktivitäten entlang der textilen Kette.

Die neue Online-Prozesskette des VDI Zentrums Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE), Berlin, veranschaulicht den gesamten Herstellungsprozess und gibt gezielt Einblicke in die betreffenden Einzelschritte. Beispiele verdeutlichen, welche Einsparungen andere Unternehmen bereits in einem ähnlichen Umfeld erreicht haben. Forschungsvorhaben zeigen, auf welche zukünftigen technischen Entwicklungen sich die Unternehmen einstellen sollten, um diese für ihre eigenen Innovationen nutzen zu können.

Entlang des gesamten Herstellungsprozesses lassen sich Verbräuche von natürlichen Ressourcen reduzieren, u.a. durch die Anpassung von Produktionsschritten oder den intelligenten Einsatz von Mess- und Regelungstechniken.

Die Prozesskette wird regelmäßig aktualisiert. Dabei ist das Kompetenzzentrum offen für einen Austausch mit Unternehmen, die Industrietextilien bzw. Teile davon herstellen. Das Informationsangebot kann abgerufen werden unter: https://www.ressource-deutschland.de/instrumente/prozessketten/industrietextilien/. Erstellt wurde die Prozesskette im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

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