Südwesttextil : Niedrige Grenzwerte für Fluor...
Südwesttextil

Niedrige Grenzwerte für Fluorcarbon

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Das Fluorcarbon PFHxA soll mit einem extrem niedrigen Grenzwert belegt werden. Fluorcarbone findet sich aufgrund der thermischen und chemischen Stabilität sowie der sehr guten wasser- und ölabweisenden Wirkung in einer Vielzahl von Anwendungen und sind in der Textilindustrie in eingesetzten Hilfsmitteln zu finden. Auf einem fertigen Produkt ist PFHxA in nur sehr geringen Spuren zu finden – der Stoff selbst ist, nachgewiesen durch wissenschaftliche Studien, toxikologisch nicht bedenklich. Erst 2017 war PFHxA als Ersatzstoff in der PFOA-Regulierung ausgewiesen worden, zahlreiche Wertschöpfungsketten wurden umgestellt. Jetzt steht der Stoff selbst vor starken Regulierungen – einen Ersatzstoff gibt es derzeit nicht.

Der Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, Südwesttextil e.V., Stuttgart, vertritt zahlreiche Hersteller technischer Textilien in Baden-Württemberg. „Unsere Mitgliedsunternehmen investieren bereits in hohe Chemikalienstandards. Die geplante Grenzwerteinführung für PFHxA bedeutet für unsere Branche faktisch ein Anwendungsverbot. Das bedeutet in der Konsequenz, dass viele technische Textilien am Standort Deutschland nicht mehr produziert werden können,“ sagt Edina Brenner, Hauptgeschäftsführerin bei Südwesttextil

Um dies zu verhindern, macht die Textilindustrie einen Lösungsvorschlag: eine Ausnahme für technische Textilien gemäß DIN EN ISO 14419/Ölnote 3 (Mindestanforderung) verbunden mit einer Berichterstattung über Einsatz, Substitution und Minderung von PFHxA.

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