Gregory: Transparenz in der Ökobilanz
Gregory

Transparenz in der Ökobilanz

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Nachhaltigkeit muss der Funktionalität nicht nachstehen. Eine datenbasierte Lebenszyklusanalyse der Outdoor-Rucksäcke gilt für den Rucksack-Spezialisten Gregory Mountain Products, Salt Lake City, UT/USA, als Leitfaden für den kompletten Produktionsprozess.

Ein eigens entwickeltes Ökobilanz-Tool misst die Auswirkungen der Rucksäcke auf die Umwelt auf dem gesamten Weg von der Entwicklung bis zur Entsorgung. Mit den neuen Trekkingrucksäcken Katmia & Kalmia und dem ebenso funktionellen Daypack Resin wurden die ersten beiden Serien auf Basis dieser Analyseergebnisse konzipiert. Überwiegend aus recycelten Materialien gefertigt, ist ihr Fußabdruck bis zu 58 % geringer als bei einer Produktion mit herkömmlichem Polyamid.

Eine in Zusammenarbeit mit Thinkstep, Stuttgart (heute Sphera Solutions, Leinfelden-Echterdingen) entwickelte Software analysiert die Ökobilanz im Lebenszyklus der Rucksäcke ganzheitlich und setzt bereits bei der Entwicklung der Produkte an.

Dabei werden die Herstellung der Rohmaterialien, die Veredlung, Produktion und Transport sowie Gebrauch bis hin zu Lebensende von den Produkten berücksichtigt. Die Software ermöglicht es Produkte zu bewerten und intelligente Designentscheidungen zu treffen, um die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst zu reduzieren.

Neben dem CO2-Fußabdruck werden 5 weitere Parameter bei der Berechnung berücksichtigt: Versauerung (negative Auswirkungen auf Boden, Wald und Wasser), Wasserverschmutzung, Ozonbildung, Primärenergiebedarf (aus der Erde entnommene Energie) und der Verbrauch von Blauwasser (Nettoaufnahme und -abgabe von der Produktion bis zum Lebensende des Produkts).

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