Freudenberg PM: Nationaler Wasserstoffrat tag...
Freudenberg PM

Nationaler Wasserstoffrat tagt

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(Source: Freudenberg)
(Source: Freudenberg)

Als ein weltweit führender Hersteller technischer Textilen leistet Freudenberg Performance Materials (PM) einen Beitrag zur Wasserstoffindustrie mit Komponenten für Brennstoffzellen für Mobilitätsanwendungen sowie für Elektrolyseure zur CO2-freien Erzeugung von Wasserstoff. Freudenberg PM, der Vliesstoffspezialist der Freudenberg-Gruppe, Weinheim, richtete am 16. September 2022 die Sitzung des Nationalen Wasserstoffrats (NWR) an seinem Hauptsitz in Weinheim aus.
Gasdiffusionslagen befinden sich im Herzen von Brennstoffzellen und sind für den Transport von Gasen und Flüssigkeiten in den Zellen verantwortlich. Sie haben einen erheblichen Einfluss auf die Leistung und die Kosten des Systems und sind unverzichtbar für dessen Funktionalität. Gleiches gilt für die porösen Transportlagen, die das Herzstück von Elektrolyseuren für die CO2-freie Herstellung des sog. grünen Wasserstoffs bilden.
Brennstoffzellen sind in Verbindung mit grünem Wasserstoff eine wichtige Technologie für die CO2-freie Mobilität, insbesondere für Busse, Schwerfahrlastzeuge und Züge. Weitere Einsatzfelder sind stationäre Anwendungen, wie die Strom- oder Wärmeerzeugung in Gebäuden und der Industrie.
Außer in der Mobilität spielt grüner Wasserstoff eine zentrale Rolle in der klimaneutralen Energieversorgung der Industrie und dabei speziell in der Chemie- und Stahlindustrie.

Der NWR wurde von der Bundesregierung berufen und handelt als unabhängiges, überparteiliches Beratungsgremium. Er besteht aus derzeit 25 hochrangigen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Zielsetzung ist es, den Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie zu begleiten und zu beraten. Der NWR hält seine Sitzungen jeweils bei einem seiner Mitglieder ab, um seine Kenntnisse über die jeweiligen Technologien, Rollen in der Wertschöpfungskette und Herausforderungen zu vertiefen. Mit Dr. Silke Wagener wurde eine Vertreterin des Technologiekonzerns Freudenberg als Mitglied des Gremiums benannt. Sie bringt ihr Know-how aus Zulieferersicht sowie jahrzehntelange Expertise bei technologischen Lösungen für die Wasserstoffindustrie ein.
Den NWR-Mitgliedern wurde während einer Werksführung die Entwicklung und Produktion systemkritischer Gasdiffusionslagen aus karbonisiertem Vliesstoff für Brennstoffzellen und poröse Transportlagen für Elektrolyseure erläutert. Dabei wurden nicht zuletzt Verbesserungspotenziale aus Zulieferersicht deutlich, z.B. im Hinblick auf frühestmöglichen Austausch und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette.
Funktionierende, durchgehende und skalierbare Wertschöpfungsketten sowie der gleichzeitige Aufbau und die Skalierung der Wasserstoffinfrastruktur sind entscheidende Voraussetzungen dafür, dass die Wasserstoffindustrie ihrer bedeutenden Rolle in der Transformation zur Klimaneutralität gerecht werden kann. Welchen Beitrag zur Wasserstoffindustrie und damit zur Energiewende die Freudenberg-Gruppe als Ganzes mit ihren verschiedenen High-Tech-Komponenten leisten kann, veranschaulichte eine Ausstellung.


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