Frenzelit : 20 Jahre Hochtemperaturisolation...
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20 Jahre Hochtemperaturisolation Mtex

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(Source: Frenzelit)
(Source: Frenzelit)

Frenzelit’s Isolationsmaterial Mtex hat sich in den letzten 20 Jahren in der Automobilindustrie als spezieller Problemlöser etabliert und fungiert als Teil des Metallhitzeschilds im Motorraum. Es wurde in Zusammenarbeit zwischen der Frenzelit GmbH, Bad Berneck, und dem Lehrstuhl Metalle der Universität Bayreuth sowie dem ehemaligen Forschungszentrum ATZ Sulzbach-Rosenberg (seit 2012 Teil des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT) im Rahmen eines Projekts der Hightech-Offensive Bayern zu Beginn der 2000er Jahre entwickelt.  
Das Besondere an dem mehrlagigen Isolationsmaterial ist das thermische Spritzverfahren, bei dem ein Aluminiumdraht in einer extrem heißen Gasflamme aufgeschmolzen, zerstäubt und mit sehr hoher kinetischer Energie auf ein Glasgewebe aufgespritzt wird. Es handelt sich also um eine mechanische Verbindung, bei der sich das Metall um die Fasern legt und gleichzeitig miteinander verzahnt. Der Vorteil gegenüber chemischen Verbindungen von Metallen und technischen Textilien über einen Kleber ist die hohe Temperaturstabilität. Verklebte Materialien können höchstens Temperaturen bis zu 250 °C ausgesetzt werden, bis der Kleber und damit die Verbindung sich auflöst. Das Mtex-Gewebe dagegen ist kurzzeitig bis 650 °C temperaturbeständig. Bis 600 °C Oberflächentemperatur wird eine ausreichende Langzeitbeständigkeit erzielt.

Die ursprüngliche Idee, das Material im passiven Brandschutz als Vorhangmaterial einzusetzen, konnte sich zunächst nicht im größeren Rahmen durchsetzen, sodass das Material gezielt weiterentwickelt wurde und schließlich für den Automobilmarkt qualifiziert werden konnte. Der Durchbruch kam mit dem ersten Automobil-Projekt, einer Kabelabschirmung für die Lambdasonde, das gemeinsam mit einem Automobilzulieferer realisiert wurde. Über den Einstieg in den Automobilbereich kamen immer weitere Derivate dieser Isolationsanwendungen hinzu, z.B. am klassischen Metallhitzeschild.
Das Mtex-Material verfügt über eine bauliche A1-Zulassung nach DIN EN 13501-1 und eine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-56.416-981 und wird inzwischen auch für Brandschutzvorhänge verwendet.  
Darüber hinaus ist die Nutzung von Mtex für weitere thermische Isolationszwecke, z.B. in der Schwer- und Stahlindustrie oder der Luft- und Raumfahrt, denkbar.  

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