Assyst : Transformation in der Bekleidungsind...
Assyst

Transformation in der Bekleidungsindustrie

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(Source: Assyst)
(Source: Assyst)

Die Simulation von Bekleidung in 3D macht die Kollektionsentwicklung nachhaltiger und kosteneffizienter. Zum Einsparen von Material und Emissionen in der gesamten Lieferkette, muss das digitale Produkt produktionsreif und direkt bis in die Produktion vernetzt sein. Die Assyst GmbH, Aschheim, und ihre Partner zeigen auf der der Munich Fabric Start vom 24.-26. Januar 2023 in München mit „Assyst-Experience“ wie vom ersten Entwurf an produktionsreife Qualität entsteht, und was das direkte Zusammenspiel aller Systeme entlang der Lieferkette bewirkt. Besucher können erfahren, welche technischen Möglichkeiten es heute gibt und wie sich diese effektiv im eigenen Unternehmen nutzen lassen.

3D-Design erleichtert die Produktentwicklung, weil jederzeit und überall eine optische Abstimmung stattfinden kann. Da aber jedem 3D-Entwurf wie bei einem physischen Kleidungsstück ein CAD-Schnitt zugrunde liegt, beeinflusst die Qualität des Schnitts die Nachhaltigkeit und Kostenersparnis im digitalen Prozess. Ist der eingebundene Schnitt nicht produktionsreif, müssen im Nachhinein Produktionselemente wie Nahtzugaben oder Teilungsnähte hinzugefügt werden. Das verändert häufig den Entwicklungsprozess und trotz 3D-Design müssen physische Muster produziert werden. Anders ist es bei der korrekten digitalen Anprobe mit Assyst auf Basis produktionsreifer Schnitte: Hier können sehr viele physische Muster in der gesamten Produktentwicklung vermieden werden. Das spart Zeit, Geld und Ressourcen bei allen Beteiligten ein.
Sind alle Systeme und damit auch die Daten entlang der Lieferkette durchgängig integriert, hat das deutliche Auswirkungen: Statt in der Produktion Materialverbrauch und Kosten mühsam zu optimieren, lassen sich diese Kosten von Anfang an vermeiden. Direkt im ersten Design-Entwurf werden so die Nachhaltigkeit und die Profitabilität der Produkte sichergestellt. Denn Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur in der Produktion weniger Material zu verbrauchen, sondern es von vorneherein einzusparen. Durch die Vernetzung aller nachgelagerten Systeme mit 3D lässt sich der Materialverbrauch vom ersten Entwurf an berechnen. Gekauft (und idealerweise produziert) wird dann nur so viel Material, wie später bei der Produktion auch verbraucht wird.

Assyst Digital Loop

Den Ausgangspunkt für diese nachhaltige und profitable Entwicklung bildet die realistische Simulation von Bekleidung mit 3D-Vidya, dem 3D-Designtool von Assyst, dessen neue Version 3D-Vidya 20.22 während der Munich Fabric Start gelauncht wird. In 3D lassen sich damit anhand realitätsnaher Modelle und produktionsreifer Schnitte zahlreiche Modell-, Stoff- und Farbvarianten virtuell und mit optimaler Passform erzeugen. Die lebensnahen Entwürfe können direkt im E-Commerce-Store und in Händler-Showrooms eingesetzt werden. Durch die Anbindung an Schnittbilderstellung und Auftragsoptimierung können bereits anhand der 3D-Modelle die entsprechenden Materialkosten berechnet werden. So bleibt an jedem Punkt der Produktentwicklung der Nachhaltigkeits- und der Kostenaspekt gleichermaßen im Fokus.
Die Partnerunternehmen Caddon, Stoll KM.ON, Tripple Tree, Verce und Vizoo informieren über weitere Kernthemen im Entwicklungsprozess: Caddon printing & imaging GmbH, Leinfelden-Echterdingen, zum Thema digitale Farbmessung und Farbmanagement entlang der Lieferkette, Vizoo GmbH, Haar, über die realitätsnahe Digitalisierung von Stoffen und Texturen für die 3D-Simulation, Tripple Tree, Lahore/Pakistan, über das Qualitätsmanagement von Farbe und Passform in der Produktion. Stoll KM.ON, ein Unternehmen der Karl Mayer Gruppe, Obertshausen, zeigt Digital Knitwear Design und die Anbindung an 3D-Vidya.

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